Das vegane Café Pêle-Mêle (sprich: Pel Mel) in der Innstraße 26 in Neukölln habe ich 2018 durch eine Freundin kennengelernt. Im Jahr 2020 hatte ich die Gelegenheit die damalige Inhaberin, Maren Berens, zu interviewen. Daraus entstand dieser Artikel über das coole und gemütliche Café.
Das Pêle-Mêle wurde 2025 durch Elke und Bahaa übernommen und nach längerer Renovierung aufgrund eines Wasserschadens 2026 wieder als veganes Bistro eröffnet. Die Speisekarte ist also weiterhin 100% vegan und international – Bahaa hat u.a. viele Rezepte aus Syrien mitgebracht.
Die Anfänge von Pêle-Mêle
Das Neuköllner Café wurde 2013 eröffnet. Der Name war ursprünglich entliehen und sollte nur als Arbeitstitel fungieren. Maren hat mir erzählt, dass sie sich jedoch schon bald keinen anderen Namen mehr vorstellen konnte. So blieb es, trotz Schwierigkeiten vieler bei der Aussprache, bei Pêle-Mêle. Es ist dir aber niemand böse, wenn du es Pele Mele aussprichst. Sie sind es gewohnt. Das Wort kommt übrigens aus dem Französischen und bedeutet soviel wie Durcheinander oder Mischmasch.
Die Lage in der Innstraße hat Vor- und Nachteile. Es gibt zwar nicht so viel Laufkundschaft wie in hochfrequentierten Straßen, dafür ist die Ladenmiete wesentlich geringer und bei der Gestaltung der Räumlichkeiten gab es viele Freiheiten. Mehr dazu im Abschnitt „Style“. Der ursprüngliche Nachteil hat sich bald relativiert. Das Pêle-Mêle zieht auch Leute von weiter weg an, was für die Qualität und Beliebtheit des Ladens spricht. Und Menschen, die gezielt nach veganen Cafés oder Restaurants suchen, finden ohnehin ihren Weg dort hin.
Das Bistro ist auch fürs Co-working geeignet, was im gesamten Lokal möglich ist. Und außer während der Brunchzeiten sind Co-worker auch gern gesehene Gäste. Reservierungen sind übrigens auch möglich. Die Nummer dafür findest du bei den Infos weiter unten.
Der Style
Der Vermieter hat Maren und ihrem Team seinerzeit bei der Gestaltung der Räume viele Freiheiten gelassen. So entstand beispielsweise der unverputzte Teil an einer der Wände (siehe Foto) oder die freigelegten Ziegel bei den Durchgängen zum Co-Workingbereich bzw. den Toiletten und zur Küche. Der Rest der Wände ist übrigens weiß verputzt. Der Boden besteht aus hellen Holzdielen. Die Tische und Stühle sind auch aus Holz. In Summe ergibt es einen hellen und freundlichen Eindruck.Im Sommer kann man auch sehr gut draußen vor dem Café sitzen. Dafür stehen kleine Biertischgarnituren bereit, wie du auf dem Foto sehen kannst.
Seit der Übernahme durch Elke und Bahaa hat sich natürlich das ein oder andere verändert. Mach dir am besten selbst vor Ort ein Bild davon!
Essen und Trinken im Pêle-Mêle
Bei meinem ersten Besuch war ich zum Frühstücken dort. Das Angebot ist groß und du kannst hier entspannt von früh bis spät die erste Mahlzeit des Tages genießen. Auf dem Bild siehst du das Pêle-Mêle Frühstück, welches aus hausgemachten Aufstrichen und Marmelade, sowie Antipasti, Tofu, Müsli, Brotkorb und einem frisch gepressten Orangensaft besteht. Das hat sich nach der Übernahme leicht verändert, gibt es aber immer noch.Auf der Speisekarte finden sich jetzt einige herzhafte Gerichte als Standard (z.B. Chili sin Carne, Gemüsecurry mit Tofu und der köstliche Auberginentopf „Mutabaq“) sowie weitere als Special – manche Speisen auch in einer kleinen und einer großen Variante.
Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es außerdem Snacks wie Suppe, Salat, Bagel, Baguette oder Wedges. Es ist also der ideale Ort für deine Mittagspause und ein gesundes, preiswertes Mittagessen. Was bei einem Kaffeehaus natürlich nicht fehlen darf, sind die Mehlspeisen aka Kuchen. Davon gibt es hier natürlich eine ordentliche Auswahl. Das tägliche Angebot findest du in der Vitrine, die du vielleicht schon oben auf einem der Beitragsbilder entdeckt hast. Hier neben gibt es noch ein Bild auf dem wir einen Blick ins Innere werfen können. Die Kuchen gibt’s übrigens auch zum Mitnehmen und auf Bestellung für deine nächste Feier. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.Bei den Getränken findest du natürlich die Kaffeehaus Klassiker wie Kaffee und Tees, Chai und Macha Latte. Ergänzt wird das Ganze durch alkoholfreie (z.B. hausgemachte Limonaden, Smoothies und Shakes) und alkoholische Getränke.
Weitere Angebote
Vom Co-working habe ich dir schon erzählt. Pêle-Mêle bietet aber auch veganes Catering für jegliche Anlässe als Buffet und/oder Fingerfood und Kuchen auf Bestellung – zum Beispiel für deine nächste Geburtstagsfeier. Das Bistro in der Innstraße lässt sich auch für Veranstaltungen mieten. Deine Aufträge kannst du persönlich im Laden erteilen oder du schreibst eine Mail oder füllst das Online-Formular aus. Die Kontaktdaten findest du wie immer bei den Infos weiter unten. Ein letztes Highlight habe ich für dich: Beim Sonntagsbrunch kannst du eine große Auswahl an kalten und warmen Speisen, Salaten, Dips und süßen Leckereien probieren. Er findet sonntags und häufig auch an Feiertagen zwischen 10 und 16 Uhr im 2-Stundentakt statt. Hierfür empfiehlt es sich zu reservieren. Spontane Besucher sind aber genauso willkommen.Fazit
Das Pele-Mele ist Kiezcafé, Pilgerstätte für Vegans and Friends, Co-working Café und Kunstort. Man sieht, dass die Betreiberinnen mit vollem Engagement dabei ist und viel Herzblut in diesen Ort gesteckt haben.
Mittlerweile hat sich der Laden etabliert und ist ein fester Bestandteil der Neuköllner Food-Szene geworden. Ich kann dir das Pêle-Mêle sehr empfehlen.
Wenn du dir jetzt vorgenommen hast, hin zu gehen, dann sag liebe Grüße von Arnold und dass du durch Vegans And Friends aufs Pêle-Mêle aufmerksam geworden bist. 🙂
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5 PRAKTISCHE TIPPS WIE DU KINDERLEICHT ÜBERALL VEGAN ESSEN GEHEN KANNST
Infos – Pêle-Mêle
Adresse: Innstraße 26, 12043 Berlin
Öffnungszeiten: Mo – So, 10:00 – 19:00h (Stand: April 2026)
Telefon: 030 36 46 75 23
E-mail: kontakt@pele-mele-berlin.de
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Mehr Informationen







Update: Nach längerer Renovierung wegen eines Wasserschadens haben Elke und Bahaa das Pêle-Mêle jetzt wieder als veganes Bistro eröffnet. Die Speisekarte ist 100% vegan und international; Bahaa hat u.a. viele Rezepte aus Syrien mitgebracht.
Es gibt vielfältiges Frühstück, einige herzhafte Gerichte als Standard (z.B. Chili sin Carne, Gemüsecurry mit Tofu sowie der köstliche Auberginentopf „Mutabaq“) und weitere als Special; manche Speisen auch in einer kleinen und einer großen Variante. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es außerdem Snacks wie Suppe, Salat, Bagel und Wedges sowie leckere Kuchen.
Beim Sonntags-Brunch könnte ihr eine große Auswahl an kalten und warmen Speisen, Salaten, Dips und süßen Leckereien probieren. Für Events, Feiern oder vegane Stammtische öffnet Pêle-Mêle auch gerne abends. Und natürlich könnt ihr weiterhin Catering buchen, ganz nach eurer Wahl als Buffet und/oder Fingerfood.
Es sieht ähnlich aus wie auf den Fotos, und die neue Speisen- und Getränkekarte findet ihr auf Google Maps. Mit Lieferdiensten arbeitet Pêle-Mêle derzeit nicht, damit die Gäste vor Ort im Mittelpunkt stehen können. Herzlich willkommen♥️!