WIE ALLES ENTSTAND

Meine Mission ist es, Veganern und Nichtveganern gemeinsame kulinarische Genüsse zu ermöglichen.

Mein Grund

Es gibt zwei große Gründe, wie ich zu diesem Blog gekommen bin, oder er zu mir. Der erste ist, dass ich schon länger nach einer Möglichkeit gesucht habe, ortsunabhängig zu arbeiten und dabei meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Gutes Essen ist eine ganz große Leidenschaft von mir. Die berufliche Seite entwickelt sich langsam aber stetig in die gewünschte Richtung.
Parallel und eigentlich fast zeitgleich hat sich ein anderer Aspekt in meinem Leben entwickelt, der sich mit meiner Leidenschaft sehr stark überschneidet. Es geht auch ums Essen, allerdings um gesundes Essen und wie Essen die Gesundheit beeinflusst. Das ist die Geschichte darüber, warum ich auf eine vegane Ernährung umgestellt habe. Dafür muss ich ein paar Jahr zurück gehen. Und wie so oft im Leben sind es rückblickend mehrere Mosaiksteinchen, die sich letztlich zu einem Gesamtbild vereinen und einen Wendepunkt im Leben darstellen.

Der Wendepunkt

Meine Mutter war an Magenkrebs erkrankt und wir gingen gemeinsam zum Vortrag eines Arztes in meinem Heimatort zum Thema „Anti Krebs Nahrung“. Er hat viel über die verschiedensten gesundheitsfördernden Lebensmittel (Obst und Gemüsesorten wie Beeren, Brokkoli, Kreuzblütler etc.) erzählt. Ein Satz hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt und zwar folgender: „Haben Sie in meiner Aufzählung irgendein tierisches Lebensmittel gesehen?“ Der Arzt hat nicht explizit gesagt, dass tierische Lebensmittel gesundheitsschädlich sind. Eine neutrale Interpretation wäre, dass tierische Lebensmittel nichts für unsere Gesundheit tun. Jetzt, wo ich mehr weiß und Bücher wie „Die China Study“ gelesen und Dokumentation wie „What The Health“ gesehen habe, fügte sich alles zusammen.

Die Entscheidung

Mir wurde klar, dass zu viele tierische Lebensmittel gesundheitsschädlich sind. Warum dann nicht gleich weglassen? Meine Entscheidung stand fest. Ich ernähre mich ab jetzt vegan. Das war im August 2017. Die Gründe, sich für eine vollwertige, pflanzliche Ernährung zu entscheiden, sind vielfältig. Bei mir stand an erster Stelle der gesundheitliche Aspekt. Wer sich mehr mit dem Thema auseinander setzt, kommt aber unweigerlich auch zu den ethischen Gründen (Massentierhaltung, Welthunger) und Gründen des Umweltschutzes (Abholzung der Regenwälder, Treibhausgase).

Meine Mission

Als Veganer, der gerne gut isst und in Berlin lebt, stand ich schnell vor einer Herausforderung. Wie kann ich weiterhin am kulinarischen Leben in Berlin teilnehmen? Wir wissen alle, dass Fleisch, Milchprodukte und Eier weiterhin dominante Teile der Ernährung eines Großteils der Bevölkerung ist und sich das auch im Angebot der örtlichen Foodszene widerspiegelt. Ich gehe aber nun mal gerne Essen, auf Streetfoodmärkte, Food-Events usw.

Okay, dachte ich mir, ich bin sicher nicht der einzige mit diesem Problem. Wie kann ich all jenen helfen, die vor der selben Herausforderung stehen? Das war die Geburtsstunde für diesen Blog. Ich will dir zeigen, wo du als Veganer hingehen kannst, auch wenn dort nicht das vegane Label drauf steht. Welche Restaurants und Cafés bieten vegane Speisen an? Welche Märkte, Food-Events und Läden bieten auch Veganern etwas?

Ich will, dass du beruhigt überall hingehen kannst und dort auch als Veganer auf deine Rechnung kommst. Es soll dir neue Möglichkeiten eröffnen, mit deinen nicht veganen Freunden und Verwandten auszugehen. Der Blog soll umgekehrt natürlich auch Nichtveganern dabei helfen, eine Location zu finden, wo sie mit ihren veganen Freunden hingehen können. Und letztlich ist mein großes Ziel, dass es in der Foodszene irgendwann normal wird, vegane Optionen auf der Karte zu haben.

MEINE BIOGRAPHIE

Was ich bisher in meinem Leben getrieben habe, erfährst du hier.

Porträt Arnold Kienreich für about Seite

Arnold Kienreich

Aufgewachsen bin ich in Österreich in der Oststeiermark. Ein hügeliges Land mit viel Wein- und Ackerbau. Das berühmte steirische Kürbiskernöl kommt beispielsweise von dort. Dem einen oder der anderen ist vielleicht auch Zotter Schokolade ein Begriff.

In Gleisdorf bin ich in die Schule gegangen und habe später in Graz, der Hauptstadt der Steiermark, BWL studiert. Während des Studiums war ich auf Austausch in Frankreich und Ungarn. Die ungarische Küche hat bekanntlich eine größere Schnittmenge mit der Österreichischen als die Französische. In Frankreich habe ich meine Heimatküche so gut wie möglich vertreten. Ich habe unter anderem aus dem sehr flüssigen fromage blanc einen Topfenstrudel gezaubert.

Nach dem Studium folgten etliche Jahre im Controlling hauptsächlich größerer Firmen. Zuerst an verschiedenen Orten in Österreich und seit Oktober 2006 in Berlin. Bis ich mich endlich entschloss, meiner Leidenschaft nachzugehen – gutes Essen und gesunde Ernährung.